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Neue Eisenbahnlobby für Glinde?

Bei seinem ersten offiziellen Auftritt als Bürgermeisterkandidat aller Glinder Fraktionen hinterließ der parteilose Rainhard Zug, zur Zeit Leiter des Norderstedter Prüfungamtes,  bei einer Veranstaltung von 60plus (Seniorenabteilung der SPD) einen souveränen Eindruck. Auf die Frage des Glinder Bürgers Heinz Juhre, wie er zur Verkehrsanbindung auf der Schiene an Hamburg stehe, kam eine überraschende Antwort. Potenzial sei vorhanden, eine Realisierung aber mit großen Kosten verbunden. Das Wissen über dieses Thema kenne er aus Norderstedt, wo seit 30 Jahren um einen U-Bahnanschluß gekämpft wird  und wo es zur Zeit eine Anbindung des öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf der Schiene durch die AKN bis zum Hamburger Hauptbahnhof gibt. 

Die Parallelen zur Glinder Situation scheinen nur zu klar. Auch in Glinde wird seit über 30 Jahren um eine Anbindung an den schienengebundenen ÖPNV diskutiert, leider bisher ohne Erfolg.

Auch in Glinde ist die AKN für die Infrastruktur und den Güterverkehr auf der Schiene zuständig.

Das läßt hoffen, zumal nach unserem Konzept die ehemalige Trasse der Südstormarnschen Kreisbahn eine große Rolle spielt und die hohen Kosten einer neuen Trasse in einem gewissen überschaulichen Rahmen hält.  Wir freuen uns auf weitere intensivere Gespräche zu diesem Thema und heißen Sie, Herr Zug, als neuen Bürger herzlich willkommen in Glinde.

Heiko Meusch